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Barcelona wannabe shopping?


Mein Jahr besteht auch nur aus Urlaub. Zumindest scheint das so. Zuerst London, dann Thailand, dann Segeln in Holland, dann ein Städtetrip durch Deutschland und jetzt auch noch Barcelona. Aber mal ehrlich, so eine Woche Urlaub vergeht doch wie im Flug verglichen mit ein paar Tagen an denen man sich hart abrackert (um sich den nächsten Urlaub leisten zu können)!

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Naja, denkt man an Barcelona, dann kommt einem wohl zuerst in den Kopf: Eine flippige High Fashion Stadt in Süd-Spanien! Das stimmt nicht unbedingt. Auf meiner Tour durch Barcelona bin ich nicht nur durch viele bekannte Einkaufsstraßen, wie der Passeig de Gracia oder den Las Ramblas, gekommen, sondern auch in neumodische Einkaufszentren und etliche Seitengassen. Alles in Allem: Nichts was mich wirklich umgehauen hat. Ich hatte mir viel mehr selbstständige „Underground“-Läden erträumt, in denen eben nicht das typische Sortiment von H&M, Zara und Co. erhältlich ist. Läden, die man nicht auch  in einer deutschen Großstadt findet. Aber entsetzlicherweise war dem nicht so.img_8725

Die zahlreichen Designerläden von Gucci über Massimo Dutti bis hin zu Prada vermittelten einem nahezu das Gefühl wieder in München auf der Maximilianstraße zu sein. Wohingegen die typischen Anwärter der Kaufingerstraße auch an jeder Ecke zu finden waren, zu meinem Leidwesen. Aber vielleicht war ich ja immer noch nicht in genügend Seitengassen von Barcelona um wirklich sagen zu können, dass meine erträumten „Underground“-Shops in Barcelona nicht bzw. kaum existieren?

Sneakerläden habe ich dafür umso öfter gesehen – was ich meinem Freund verdanken darf. Kaum die erste Nacht in Barca verbracht, dackelten wir auch schon am nächsten Morgen zu den ersten Sneakerladen – 24 Kilates. Und von da an wurden es immer mehr und mehr. Von den Gewöhnlichen wie Snipes und Foodlocker bis zu den Flippigeren wie Sivasdescalzo in den dunklen Gassen, fernab der Zivilisation.

Aber nichts desto trotz erwies sich mein Urlaub in Barcelona, als ein wahres Schnäppchen. Mag das vielleicht auch nur dran liegen, dass ich einfach nicht zum Shoppen gekommen bin, aufgrund genannter Hindernisse. Dafür aber zu Essen.

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Locahair Erfahrung – Long hair don´t care?


Haare bis zum Po, welche Frau träumt nicht davon? Aber nicht nur lang müssen sie sein, sondern auch gesund und dick! Was hat man, denn schon von langen Haaren, wenn sie an den Spitzen total ausgefranst und voll mit Spliss sind? Nix.

Das wollte bei mir bis jetzt nicht klappen. Angefangen hat bei mir alles mit einem Kurzhaarschnitt im jungen Alter, der natürliche gewisse Zeit brauchte um wieder herauszuwachsen. Als ich dann auch noch anfing zu färben und das fast regelmäßig, konnte ich das mit den langen und vor allem gesunden Haaren abschreiben. Ich bin zwar mit dicken Haaren gesegnet, aber bevor meine Mähne überhaupt annähern meine Traumlänge erreichen konnte, brachen mir sowieso die Spitzen ab.

Nach einer langen Haar-schonenden Phase, die bis heute noch nicht geendet hat und sich zusammensetzt aus unzähligen Splissschnitten, Kurs und sogar einem Satin-Kissenbezug (der angeblich beim Schlafen das Abbrechen verhindert), schrieb mich dann schließlich die Firma Locahair an und bot mir an ihre Locahair Clip in Extensions an.

Gleich zu Anfang stellte sich raus: Ich besitze zu wenig feinmotorische Fähigkeiten und Geduld um nach dem Einsetzen der Extensions zu einem vernünftigen Ergebnis zu kommen. Nicht nur fiel es mir im Gegensatz zu einigen Youtubern extrem schwer mir vorzustellen was meine Hände da hinter meinem Kopf jetzt eigentlich zu tun haben. Außerdem schaffte ich es immer wieder mir einzelne Haare so einzuklemmen in den Clips, dass ich vor Schmerz und Frustration erstmal in einen kleinen Wutausbruch geriet. Zum Leidwesen einiger meiner Mitmenschen. Als dann schließlich alle fünf Echthaare-Tressen verpflanzt waren, die große Erkenntnis: Viele zu viele Leo Haare und viel zu wenig Extension Haare. dsc03851

Nach eigenen Recherchen sind 140 g Extensions bei meiner Haardicke nicht ausreichend und weitere 100 g indisches Haare hätten mir weiter auch nicht geschadet um den Übergang von Echt zu Fake fließend zu machen.  Für alle die ihr Glück mit Extensions selber probieren möchten, könnt ihr mit dem Code idontwear 5 Euro Rabatt auf euren Einkauf bei Loca Hair bekommen.

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Instafake


Öffnet man heutzutage die App Instagram, die vor nicht mal sechs Jahre ihren Anfang machte mit nur wenigen Usern und nur den nötigsten Funktionen, erwarten einen im Jahre 2016 nicht nur die Funktion zum Bilder hochladen, sondern es besteht auch die Möglichkeit seine Instastory mit den Followern zuteilen oder mit Hilfe von Instadirect zu kommunizieren außerdem kann mit zusätzlichen Apps wie Boomerang ein bisschen Kick in den eigenen Feed gebracht werden.

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Aber was macht ein guten Instagramfeed aus? Ist ein Instagram automatisch nur gut, wenn er von Millionen von Leuten verfolgt, kommentiert oder geliket wird? Beziehungsweise sind Instagramprofile, die nur von einigen Hunderten anstatt Tausenden/Millionen aktiv verfolgt werden, dann automatisch schlechte Feeds?

NEIN!

Nachdem Instagram nicht nur eine Plattform ist in der sich Hobbyfotografen und Allerlei herumtreibt, sondern mittlerweile auch genutzt wird von vielen Marken, Labels und auch Stars, die versuchen sich mittels Instagram zu vermarkten und Profit bzw. Fame rauszuschlagen, steckt viel mehr hinter der anfänglich kleinen App mit der simplen Idee. Häufig wird viel Zeit und Mühe in das Erstellen von dem perfekten Bild mit der perfekten Bildunterschrift gesteckt bevor diese mit dem Rest der Welt geteilt werden kann um die höchstmögliche Anzahl an Likes zu erzielen und noch den ein oder anderen Follower für sich zu gewinnen.

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Aber ACHTUNG! Nicht alles ist echt, denn nicht nur Follower oder Likes können mittlerweile  billig auf Ebay oder sonstigen Seiten erkauft werden, sondern gehen einige User oft soweit ihren Followern „das perfekte Leben“ vorzugaukeln. Die Bilder zeigen häufig nur die erfolgreichen Shopping-Touren, Party- und Reisebilder und so tut sich bei vielen Follower der Neid auf, ohne dass diese einen genaueren Blick hinter die Fassade werfen können, hinter der sich ganz gewaltige Leichenberge befinden. Unbezahlte Rechnungen, Arbeitslosigkeit usw.

Häufig streben Millionen dieser Follower nach solch einem Scheinbild von Lifestyle, nehmen es sich als Vorbild und vergessen oftmals, dass nur ein Bruchteil davon echt ist. Die Spitze vom Eisberg eben.

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OUTFIT:

Hantasche: Zara Sale (aktuell)

Kleid: Bershka Sale (Amsterdam)

Jeansjacke: the ragged priest

Kette: H&M

Sneaker: Adidas Nmd

Sonnenbrille: Secondhand (Amsterdam)

Lippenstift: MAC Rebel

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Fashion Session Munich


Der Plan:

Der Plan war es sich einen Stellplatz zu mieten, den Kleiderschrank auszumisten und die Berge an Kleidung, Schuhen und Klimmbimm ins Auto zu verfrachten. Mit dem Auto dann zur MMA- Mixed Munich Arts zu fahren und das ganze Zeug an den Mann zubringen.

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Die Umsetzung:

So ist es natürlich, wie man sich schon denken kann, nicht gekommen. Es ging zwar nicht alles schief, aber es hätte von vornherein besser laufen können. Angefangen damit, dass die Veranstaltung an einem Donnerstagabend angesetzt war von 17:00 Uhr bis 24:oo Uhr. Was es mir zwar erst möglich gemacht hat daran teilzunehmen, da sonst sämtliche Nachtflohmärkte oder Ähnliches in München immer nur Samstags stattfinden und es dort ungünstig ist für mich teilzunehmen wegen meinem Job. Aber mit gedacht hatte ich natürlich nicht! Nur weil es für mich samstags immer unpraktisch ist, trifft das nicht sofort auf den Großteil der Münchner Bevölkerung zu. Fazit: Der normale Mensch arbeitet unter der Woche und geht danach am Liebsten in den Biergarten (vorallem der Münchner). Besonders wenn an diesem besagten Donnerstagabend eine wolkenlose Nacht mit 25 Grad +/- vorherscht.

Mal abgesehen davon waren die Preise für die Verkäufer mehr als happig. 10 € pro Stellplatzmeter (jedoch waren mindestens 2 Meter vorgegeben); 5 € parken, 10 € Müllpfand (und wir reden hier von der mit Zigarettenstummeln verzierten MMA Halle), 10 € für einen Biertisch, 5 € für eine Bierbank und und und…

Demnach verschob sich mein Ziel für den Abend von Gewinn machen auf Unkosten reinholen… Und das erwies sich mehr als schwierig. Die Halle war von oben bis unten vollgestopft mit Ständen, die Klamotten und Schuhe anboten und überforderten somit die Handvoll kaufwiller Leute. Die Beleuchtung ähnelte der eines Rotlichtviertels. Verrucht und kaum vorhanden. Und der Live DJ spielte ein und den selben Song wie in einem Fahrstuhl.13898753_1012886135494263_1150991350_o

Was noch dazu spielte war der Stand neben mir. 4 Meter voller nagelneuer Ware. Die Musterstücke aus der Boutique Edgy Fashion& Lifestyle München. Da viel es sogar mir schwer nichts zukaufen. Also wie kann ich da die Leute verurteilen, die meinen Stand links liegen gelassen haben? Schwierig.

Was habe ich daraus gelernt? Sei immer schön nett zu den Standnachbar, dass könnte seine Vorteile haben.

 

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Midi me


Mit den heißen Tagen kommen nicht nur Schweißausbrüche zu Tage sondern auch viel nackte Haut. Ob Röcke, Kleider, Shorts oder Jeans mit riesigen Cut-Outs im Sommer 2016  scheut kaum einer seine Beine zu entblößen. Aber mit welchem Look darf man sich dieses Jahr überhaupt auf der Straße sehen lassen und was ist ein absoluter NoGo?

2016 gibt es kaum Einschränkungen. Angefangen mit dem Midiskirt, der nicht nur durch viele Celebs wie Rihanna, Kourtney Kardashian und Jessica Alba zur Schau gestellt wird, sondern auch in jeder Variante existiert und zu meinem diesjährigen Lieblingskleidungsstück gehört.DSC0322811111

Zuerst hätten wir da die knallenge Version, die fast wie eine zweite Haut an den Körper anliegt und im besten Fall der Figur schmeichelt. Manche Ausführungen wirken dem nur manchmal leider entgegen und um so einen typischen Fehlkauf zu vermeiden, verlässt man dann doch mal beim Anprobieren die Kabine und betrachtet sich selbst in dem Spiegel im Gang (falls vorhanden). Aber auch eine ehrliche Shoppingbegleitung ist natürlich viel wert. Man sollte allerdings bedenken, dass bei besonders hohen Temperaturen das Tragen eines hautengen Rockes mehr Nachteile mit sich zieht, als der perfekte Look es manchmal wert ist. Stichwort: Oberschenkel, die aneinander gepresst werden (da ein Tigh Gap nicht unbedingt jeder Frau garantiert ist). Es wird nicht nur der persönliche Komfort eingeschränkt, auch die Fortbewegungsgeschwindigkeit wird deutlich heruntergedrosselt, da diese in Relation mit der Schrittgröße steht. Ja, Röcke sind eine Wissenschaft für sich.DSC03321111

Die weit geschnittene Version sieht man mittlerweile immer öfter auf den Straßen der deutschen Großstädte und sie wird sicherlich dieses Jahr noch ihren Höhepunkt erreichen. An besonders heißen Tagen sind diese dann deutlich praktischer und deswegen schon fast ein MustHave für den Sommer. Die Beine kleben im normal Fall nicht aneinander, die mögliche Schrittweite kann vollends ausgekostet werden und gut kann es auch noch aussehen. Was will man mehr? Außerdem ist die Bandbreite von Modellen umfangreicher und experimentiver. Ob mit Falten, bestickt oder Einsätze. Es sind keine Grenzen gesetzt.

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  Shopping-Inspiration:

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Promod – Plissierter Midirock

Bild 4 von ASOS – Festlicher Midirock mit Jacquardmuster
Asos- Festlicher Midiskirt

Chi Chi London -A-Linien Rock
 

 

 

 

 

 

 

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Clothes Envy – Hang Thight Midi Skirt

FAWN
Supré – Gather Midi Skirt

Missguided – Faux Suede Double Zip Midiskirt

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Adventure Time


Zwei Wochen in der Sonne am Strand liegen oder doch lieber eine Städtereise mit Abenteuer? Wieso denn nicht gleich beides? 14 Tage Zeit, also was machst du ? Mhm? Machs wie ich!

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Koffer gepackt, ab in den Flieger und auf nach Thailand. 3 Tage Bangkok, 5 Tage Koh Phangan, 4 Tage Koh Samui und zum Abschied nochmal einen Tag nach Bangkok. Was dagegen gesprochen hat? Nichts! Was dafür gesprochen hat? Umso mehr!

Bangkok

Der erste Tag in Bangkok war nicht nur kulturmäßig ein Schock sondern auch wettermäßig. Bangkok ist nicht nur eine sechs Millionmetropole mit sechsspurigen Straßen, wo auch noch Linksverkehr herrscht (aber mal ehrlich, Verkehrsregeln pahhh… welcher Thai kennt das schon… ja ich auch nicht) sondern hängen auch sämtliche Gerüche in der Luft und die meisten davon sind nicht wirklich angenehm. Nach einem kurzen Powernap nach der Ankunft im Narai Hotel ging es dann auch direkt weiter auf eine kleinen Markt ein paar Seitenstraßen weiter, auf dem sämtliche Köstlichkeiten angeboten wurden von Fisch der noch vor den Augen zubereitet wurde bis hin zu den ausgefallensten Obstsorten, die wie kleine flauschige Igel aussahen und dann doch nur Litschis waren. Groß zum Essen sind wir nicht gekommen, da es dann gleich weiter zum Weekendmarket ging, den uns uns ein Taxifahrer (den wir für die restlichen Tage in Bangkok adoptierten) anpries. Auf dem Markt wurden einem regelrecht die gefakte Ware hinterher geworfen. Nicht anders war es in dem MBK Center in dem wir einen Tag verbrachten. Lustigerweise waren die Verkäufer felsenfest davon überzeugt „das Original“ für umgerechnet einen Apfel und ein Ei zu verkaufen. Einen stolzen Preis muss man allerdings zahlen um bei dem schwimmenden Markt in einem kleinen Longship rumchaffiert zu werden um von diesem wackeligen Schiffchen aus aus anderen noch viel wackeligeren Schiffchen wiederum Essen, Kleider, Holzfiguren und und und kaufen zu können. Den Spaß hab ich mir natürlich nicht entgehen lassen und konnte meinen ungezügelten Hunger nicht soweit in Grenzen halten um die Finger dann von einem Cocoseis zu lassen. Wie oft ist man schon bei 38 Grad im Schatten in einem kleinen Kanal in einem Schiffchen und kann Eis kaufen? Na eben! Zwischen drin wurde ein Stopp gemacht und die Passagiere wurde animiert das Boot zu verlassen und einen buddhistischen Tempel zu besuchen, den ich nur betreten durfte mit einem Tuch übergeworfen, welches meine sexy Schultern und Dekolleté verdeckte.

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Koh Phangan

Nach einem einstündigen Flug nach Koh Samui, 3 Stunden warten auf die Fähre und einer Überfahrt bei der einem die Sonne schön in den Nacken brannte, hatten wir es dann auch schon auf die Insel geschafft. Der Abholdienst brachte uns zu unserem Strand Resort mit direktem Meerzugang vom Bungalow aus und einen WIFI, so schnell erlebt man es kaum in Deutschland. Der einzige Hacken waren die unvorhersehbaren Stromausfälle, die aber durch das preiswerte und vor allem göttliche Essen des Hotel Restaurants wieder gut gemacht wurden. Zudem bot das Hotel noch zwei große Salzwasserpools, wenn man jedoch beim Betreten nicht weiß dass es sich um Salzwasser handelt, dann ist das ein sehr langes verzogenes Gesicht. Tag 3 auf Koh Phangan war großes Abenteuer angesagt. Zwei junge Inseleinwohner fuhren mit einem Taxiboot mit uns zum Schnorcheln und brachten uns dann an den strahlendweißen Strand von Bottlebeach an dem einem das Wasser gefühlt nie weiter als bis zur Hüfte ging. Dann ging es zu einer Thaifamilie essen und mit gefüllten Bäuchern weiter zum Elefanten reiten. Ich hatte nicht nur einen sehr störrischen sondern auch besonders hungrigen Elefanten, der sich an den Rand einer Klippe stellt um an den grünsten Blätter zu kommen… mit mir oben drauf. Ich hatte natürlich keine Angst und der Pfleger war viel zu beschäftigt Fotos davon zu schießen als dass er mich gerettet hätte. Nach meiner Nahtoterfahrung kam dann auch schon die Nächste. Als wir dann kurz drauf zu einem kleinen ablegenen Wasserfall kamen und ich es mir nicht nehmen lassen konnte hinter den Männer hinterher hinaufzuklettern. Natürlich musste es soweit kommen, dass ich beim Springen von dem einen glitschigen Felsen zu einem viel glitischeren Felsen komisch abrutschte und nur durch sehr schmerzhaftes Festklammern mit den Beinen nicht einen Plumps vom ganzen Hang machte. Nach der ganzen Aktion begaben wir uns dann noch an den Königsstrand, der mir mit Abstand am Besten gefiel und vegetieren dort eine Weile bis es wieder zurück zur Anlage ging. Wie es sich so ergab, war dann natürlich auch noch Full Moon Party. Und was ist schon ein Urlaub auf Koh Phangan ohne die allseits bekannte Full Moon Party zu besuchen? Ja, ein Urlaub ohne neonfarbene T-Shirts, übermäßigem Alkohol- und Drogenkonsum, Sand in der Unterwäsche, Gekotze und Kerle, die ins Meer pissen. Also gesagt, getan. Taxi gerufen und dann während einen waghalsigen Fahrt mit 13 Leutem an Bord einmal auf die andere Seite der Insel gefahren. Keine drei Stunden hat es gedauert und schon lag ich wieder in meinem behütetem Bungalow-Bettchen. Die restlichen Tage wurden mit Faullänzen am Strand und am Pool verbracht.

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Koh Samui

Neues Anwesen. Neues Glück. Nur leider nicht mit dem Wetter. Von den vier Tagen auf Koh Samui regnete es leider zwei davon lauwarmes Wasser und kaum hörte es auf war die Luftfeuchtigkeit unerträglich und übernahm buchstäblich für einen das Schwitzen. Abends begaben wir uns zwei mal nach Fisherman´s Villiage, einem kleinen Stadtteil am Strand mit vielen winzigen Lädchen und Restaurants, wo einen die Kellner versuchen ins Lokal zu locken. An einem der sonnigeren Tage liehen wir uns Jetskis aus und stellten unsere Rennfahrerkünste unter  Beweis und gönnten uns einen „leicht“ scharfen Papayasalat, den zwei Frauen aus einem kleinen Ruderboot am Strand verkauft. Er war zweifellos lecker, aber trieb mir (Deutschekartoffel) Tränen in die Augen. Abschließend verbrachten wir einen Tag mit zwei Thais und einem älteren britischen Ehepaar auf einem Fischerboot und versuchten unser Glück beim Angeln. Doch leider war uns das nicht vergönnt und wir mussten uns mit einer Massage hinweg trösten, die uns vom Hotel geschenkt wurde. Wir Armen!

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Bangkok

Der finale Tag wurde dann nochmal mit einer ausgewogenen Shoppingtour im MBK Center verbracht. Nachdem wir so angetan waren von den von den „100ig orginalen“ Handtaschen, Schuhen und… Und schon war der Urlaub vorbei!

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The Basic


DSC027290000How to rock my basic. Egal, ob weiß, schwarz, gestreift (wie in meinem Fall), hauteng oder „kurvenumspielend“ ( knielang und schlabbrig) , jedes Basic möchte gerockt werden. Das kann manchmal keine leichte Aufgabe sein. Natürlich gibt es Tage da steht man auf, total fertig vom  Serienmarathon letzter Nacht, man ist viel zu spät dran und das einzig saubere Outfit was man findet, ist ein weißes Shirt und eine JeansDSC0282600000. Aber das ist die Ausnahme und nicht die Regel, zumindestens versucht man sich das einzureden.

Hat man in der Früh dann doch etwas mehr Zeit als sich nur die Zähne zu putzen, wieso dann nicht einfach ein hammer Outfit kreieren und den Nachbar aus den Latschen hauen? Und das geht natürlich auch mit dem weißen Shirt.

Wenn man weiß wie, dann kann man mehr als einfach nur basic aussehen. Alles was man dafür benötigt sind basic-kompatible Teile, die gleichzeitig aufregend sind aber sich auch einfach kombinieren lassen sollten. Bringt ja nichts wenn du zwar diesen schicken Rock kaufst, er aber nur zu dem einen Basic passt.DSC0281500000

Die typischen Basicrocker sind beispielsweise ein Lederrock, was übrigens auch mein erster Gedanke war als ich mein gestreiftes Shirt angezogen habe, aber auch außergewöhnliche Hosen können schon viel aus deinem Teil machen und damit meine ich jetzt nicht außergewöhnlich schlecht sitzende á la Ich-bekomme-keine-Luft-mehr-Hosen sondern eher die Sorte von Hose mit eine coolen Waschung oder einfach mal so etwas besonderem wie Flicken. Knallgelbe Regenjacke, figurbetonte Lederjacke, weißer Blazer oder Oversizemantel wären dann die nächste Option um wirklich was aus deinem Look zu machen. Fällt natürlich flach bei 35 Grad im Schatten, aber da kommt dann die dritte Möglichkeit zum Einsatz. Das Accessoire. Ob man dabei jetzt auf einen riesigen Klapphut zurückgreift oder einfach nur eine Statementkette, dass bleibt natürlich jedem Stylisten selbst überlassen. Aber das Wichtigste sollte immer sein, dass Basic in deinen Look zu bauen und nicht unter deinen Look zu begraben.


In Kooperation mit KOHLORI


Oberteil: St.Tropez Maritim Classic KOHLORI

Hose :Body Curve Jeans

Blazer: Oversize Blazer weiß

Schuhe: Schwarze Sandalen mit Blockabsatz

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Frühlingsgefühle


Was ist wenn dieses Jahr der Frühling doch noch kommt? Was zieh ich dann an? Oder besser gesagt, was zieh ich dann aus?


Über den Winter hat sich nicht nur der Winterspeck bei mir angesammelt sondern auch zahlreiche Pullis, Sweatshirts und Jacken. Der Vorteil an Winterspeck ist nicht nur, dass er einen wolligwarm hält, falls man sich mit seinem Schatz keinen Kamin leisten kann, sondern er lässt sich auch umtransformieren zu Frühlingsrollen. Mit Pullis ist das wohlgemerkt nicht ganz so einfach. Klar lassen sich Ärmel und RollkrIMG_5029agen schnell abschneiden, aber den Kanye West Yeezy Look hat man dann doch eher knapp verfehlt. Und sind die guten Teile es wirklich wert so verunstaltet zu werden? Oder gar viel schlimmer, im Sommer als Schrankleiche zu enden…

Auch wenn wir uns sagt, dass die regnerischen Tage kommen werden (und das werden sie), und wir trotzdem ein bis zwei Pullover in Reichweite aufbewaren um sie für den spontanen Eiszeiteinbruch im Sommer 2016 griffbereit zu haben, wird es sogar dann dazu kommen, dass wir lieber 10 Lagen von Sommershirts übereinader anziehen. Oder spreche ich da nur von mir?

Also was maIMG_5003cht man da am Besten mit seinen Wintersachen? Auf den Flohmarkt mit dem guten Zeug? Kleiderkreisel oder spenden? Was würde Kanye tun?

Nachdem ich letzte Saison (gefühlt) Geld im Wert eines Kleinwagens in den Inhalt meines Kleiderschrank gesteckt habe und ernüchternerweise feststellen musste, dass ich die aufgebrachte Zuneigung und Aufmerksamkeit von ihm leider nicht zurückbekommen werde, muss nun eine andere Methode her. Vielleicht hab ich ja im Frühling 2016 mehr Glück mit meiner Handtaschensammlung. Auch wenn einem der Frühlingseinbruch immer wieder einen neuen Grund liefert los zu laufen und shoppen zugehen, sollte man im Hinterkopf behalten, dass die süßen Skinny-Jeans von letzem Jahr auch Führjahr 2016 noch süß aussehen werden. Manchmal, aber auch nur manchmal.IMG_5027IMG_4992

 

 

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London Preview – What shopping should look like


4 Tage. 3 Nächte.Regen, Tee und ein sehr leeres Bankkonto. So lässt sich mein Trip nach London wohl am Besten beschreiben.

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Der 1. Tage: Früh aufgestanden, ins Auto gesetzt und ab zum Flughafen. Nach einem ein wenig ruckeligem Flug und Festgekralle in die Armlehnen, waren wir dann auch schon drüben und haben es sogar auch auf Anhieb zum Hotel geschafft. Naja fast… Vielleicht sind wir auch ein zweimal in die falsche Straße eingebogen und dann in einen eiskalten Regenschauer geraten bevor wir endlich in unserem kleinen schnuckeligem Hotel angelangt sind, wo das Waschbecken den Durchmesser eines DIN A4 Blattes hatte. Aber das tut ja nichts zur Sache.

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Jedenfalls hielten wir es nicht besonders lange im Hotel aus. Nur noch schnell mehr Lagen Klamotten angezogen und dann stampften wir auch schon los Richtung Oxford Street mit einem kurzen Umweg über King´s Cross. Ich sage nur Gleis 9 3/4. Was uns in der Oxford Street erwartet ist für jeden Deutschen ein wahrgewordenes Märchen. Zumindestens für uns zwei war es das. Topshop, Missguided, New Look, Victoria´s Secret. All die Läden, die es in München eben nicht gibt, aber defintiv geben sollte.

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Der erste Laden: Topshop. Ich betat den Laden (ich weiß nicht wieviel Stockwerke er hatte, aber es waren genügend um mich zu verwirren) und keine 2 Minuten später hatte sich mein Handy mit dem WIFI AUTOMATISCH in meiner Jackentasche verbunden. Oh yeah, Mama ist Zuhause. Als ob das nicht genug wäre, nahm die Sale-Abteilung gefühlt ein komplettes Stockwerk ein und endlich mal keine Make-Up-Ränder an den weißen Blusen. Ich möchte hier natürlich niemanden diskriminieren der einen warnwestenorangen Hautton hat und einen übernatürlich großen Schädel, der beim Ausziehen auf jeden Fall in jedem Oberteil hängen bleiben muss. Meine Beschwerde ist eher an die ganzen Firmen gerichtet, die es einfach nicht schaffen Make-Up-abweisende Kleidung auf den Markt zu bringen. Was fällt euch eigentlich ein! Ich brauchte nur ein paar Sekunden im Laden doof rumzustehen und bescheuert durch die Gegend zublicken und schon schwirrten Verkäufer von allen Seiten im Laufschritt auf mich zu, bereit jeden anderen Berater über den Haufen zurennen nur um dann feststellen zudürfen, dass mich soviel Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft einfach nur verschreckte.  Auf der Suche nach dem Ausgang stolperte ich mehr zufällig, mit dem Blick auf mein Smartphone gerichtet, über Lola´s Cupcakes, Bubble Tea und Frozen Yogurts. Wozu ich wahrscheinlich sagen sollten, dass diese mitten in Topshop waren. Zwischen Blusen, Assessoirs und Handtaschen. Damit war es beschlossen… Ich wandere aus.


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Why so boring


Koffer gepackt. Ins Flugzeug gesetzt. Und tschüss.IMG_45011111

Und wo bin ich gelandet? In London! Und in den gerade mal vier (viel zu kurzen) Tagen hat es nicht viel gebraucht um mir nochmals zu bestätigen: Wir, Deutschen, sind Spießer. Nicht nur unsere Kleidung ist langweilig und eintönig sondern auch unser Verhalten. Wir leben in einem ewigen Kreislauf. Immer wieder das gleiche. Der Phönix wird geboren, stirbt und wird wieder geboren. Genau so ist es mit den Trends. Irgendwer fängt an Jeansröcke zutragen, auf einmal tragen alle Jeansröcke und schwupps trägt niemand mehr Jeansröcke. Das ist Deutschland. Und wenns blöd läuft, bist du der Letzte, der merkt, dass Jeansröcke sowas von letzte Saison sind und die Rückgabefrist ist gestern abgelaufen.DSC0227911111

Ausnahmen bilden einzele Teile, die schon fast zeitlos sind oder einfach viel zu teuer um sie aus der Mode kommen zu lassen. Wie zum Beispiel das typische Markenzeichen eins alteingesessenen Schwabingers (Münchners): der Woolrich Arctic Parka mit schlappen 749,-€ und dem Speedy Bag von Louis Vuitton mit ca. 760,-€ plus/minus und und und… Von der Unkreativität der Deutschen wird einem direkt schlecht. Stellen wir uns nur so langweilig oder sind wir wirklich so? Vielleicht sind wir Deutschen auch einfach keine Menschen sondern komisch geratene Makrelen, Schwarmfische, die nach außen einhaltlich und gleich wirken, aber zusammen können wir uns zu schönen Bildern formen. Naja, man kann sich ja alles schön reden. Auch die 750 €, die man in einen Parka investiert, dessen Schnitt nicht gerade aufregend bzw. vorteilhaft (für die meisten) ist und die Farbauswahl lässt auch etwas zu wünschen ürbig. Wobei doch zu 70 Prozent sowieso zu dem schwarzen Modell gegriffen wird, oder etwa nicht?DSC022881111DSC022811111

Was der Brite auf jeden Fall anders macht, er investierte seine umgerechnet nicht mal mehr 580,- Pfund von dem Makrelenparka in drei verschiede Mäntel von dem einer zerrissen ist oder Nieten hat, der andere ein krelles buntes Muster und der Letzte Schulterpolster und riesige Knöpfe hat und geht dann noch zum nächstbesten Friseur und lässt sich ein paar farbige Stränchen verpassen.

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Camel Mantel: Zara ; Rollkragenpulli: H&M ; Jeans: Zara ; Schuhe: Timberland ; Lippenstift: MAC Rebel