Instagram made me buy it

Online-Bestellung hier, Shopping-Tour da. Immer wieder gebe ich mein Geld für Kosmetikartikel und Ähnliches aus. Ob ich sie nun brauche oder nicht, ist dabei völlig egal. Was mich dazu verleitet, sind die zahlreichen Instagramposts, YouTube Tutorials und Facebook-Beiträge hochgeladen von „Personen des öffentlichen Lebens“, die mit einer Reichweite von Tausenden manchmal Millionen von Abonnenten, einem das besagten Produkte anpreisen. Manchmal wird man nur so überschüttet mit ein und dem selben Produkt, welches auf einmal jede Social Media Berühmtheit hat (DING DING DING SPONSORING). Alles schön und gut. Niemandem tut ein kleines Sponsoring weh. Der „Blogger“ darf kostenlos ein Produkt testen und die Firmen profitiert durch seine Reichweite.

ABER: Sponsoring ist natürlich nicht gleich Sponsoring.

Variante A) Dir wird ein Produkt gratis zugeschickt und du postest einen Beitrag, weil es dir gefällt. Du bist also ehrlich.

Variante B) Dir wird ein Produkt gratis zugeschickt und der Hersteller verlangt nun ein YouTube-Video, vier Instagrambeiträge und zudem darfst du natürlich nur Gutes sagen. Eventuell schreiben sie dir gleich einen Text vor, den du dann einfach postest. Gefällt dir das Produkt nicht? Lass es bloß nicht deine Follower wissen.

Also woher weiß man nun, ob sich der Kauf bestimmter Produkt lohnt oder nicht? Und da komme ich ins Spiel. Total verwirrt und begeistert von aber witzigen Produkten, die ich wieder im World Wide Web gesehen habe, ziehe ich los und kaufe mir jeden SchnickSchnack. Ich bin also jetzt Besitzerin eines Jelly Sponges ( wer erinnert sich?), den pinken Lippengelmasken, eines Waist Trainers und und und…

Mein Resümee:

 

DSC04047DER JELLY SPONGES: Nun ja, ein Stück weiches durchsichtiges Plastik, welches angeblich bei dem Verteilen von MakeUp einen ebenmäßigen Teint zaubern soll und zudem an Foundation spart. Er ist in vielen verschieden Farben, natürlich auch glitzernd, erhältlich und kann mittlerweile bereits im Rossmann gekauft werden. In Wirklichkeit jedoch sparst du vielleicht etwas an Foundation (Pro), da nicht alles durch deinen Pinsel oder Sponge aufgesaugt wurde, jedoch siehst du nun aus wie eine rissige Wand, da dieser Jelly Schwamm sich nicht zum Blenden eignet, sondern eine Schicht MakeUp deine Haut verspachtelt (Kontra). Keine Kaufempfehlung.DSC04061

 

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DIE COLLAGEN LIPPEN GEL-MASKE: Eine pinke glipprige Maske bestimmt für deineLippen, die auf Grund zahlreicher angeblich enthaltener Stoffe (Collagen, Vitamin E, Glycerin, Aminosäuren usw.) super weich werden sollen und zudem auch noch voller (Wow!). Die Anwendung gestaltet sich jedoch nicht ganz so einfach wie es zu Anfang klingt. Gesicht waschen, Folie ab und Maske auf die Lippen und für 20-30min warten. Diese 20 Minuten verbrachte ich jedoch mehr damit diese Maske davon abzuhalten von meinen Lippen herab ins Dekolleté zu rutschen (Kontra). Einen wirklicher Halt ist nicht geboten außer man möchte diese stets mit den Händen festhalten, wobei dabei erwähnt werden sollte, dass die Gel-Masken schnell einreißen (Kontra). Jedoch ist das Ergebnis ganz in Ordnung. Die Lippen sind für ein paar Stunden etwas feuchter (Pro), aber ob sie wirklich voller aussehen, dass ist fragwürdig.DSC03956

DSC03958DIE BLACKHEAD-MASKE: Eine Sache von der mittlerweile auch schon einige von euch gehört haben sollten. Eine zu anfangs noch klebrige Maske, die auf eurem Gesicht trocknet und dann ganz „einfach“ abgezogen werden kann. Vor Beginn sollte man jedoch sein Haut mit einem feuchten warmen Handtuch für etwa 5-10 min auf weichen um optimale Erfolge zu erzielen. Das Ziel der Maske ist es Mitesser schonend und ohne lästige Narben oder Schmerzen zu entfernen. Mein Ergebnisse waren eher schwach (Kontra). Die Wirkung wurde nur kaum erzielt und das Entfernen der Maske war zeitweise schmerzhaft (Kontra). Natürlich ist dies immer von dem entsprechendem Hauttyp abhängig, doch für eine empfindliche Haut eignet sie sich eher weniger, zudem war mein Gesicht danach extrem trocken (Kontra). DAUMEN RUNTER

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Wo werde ich also als nächstes Zuschlagen? Bei der schäumenden Gesichtsmaske oder den Peel Off Lipglossen? Wenn es bestimmte Produkte gibt, die ihr gerne von mir getestet haben wollt, dann schreibt es mir in die Kommentare.

 

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10 Gedanken zu “Instagram made me buy it

  1. eine schöne idee. ich erinnere mich noch, als der hype der beautyblogs langsam losgegangen ist, nagellacke getestet wurden auf tausend. dann sprangen die unternehmen auf und mittlerweile ist es nur mehr dauerwerbesendung. gefällt mir, mal wieder was echtes zu lesen.

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  2. Wird wirklich immer schwieriger zwischen den beiden Sponsoring-Varianten zu unterscheiden… Aber du hast das so unterhaltsam geschrieben, da liest man gern über die lächerlich schlechten, auf Instagram angepriesenen Artikel

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