Adventure Time

Zwei Wochen in der Sonne am Strand liegen oder doch lieber eine Städtereise mit Abenteuer? Wieso denn nicht gleich beides? 14 Tage Zeit, also was machst du ? Mhm? Machs wie ich!

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Koffer gepackt, ab in den Flieger und auf nach Thailand. 3 Tage Bangkok, 5 Tage Koh Phangan, 4 Tage Koh Samui und zum Abschied nochmal einen Tag nach Bangkok. Was dagegen gesprochen hat? Nichts! Was dafür gesprochen hat? Umso mehr!

Bangkok

Der erste Tag in Bangkok war nicht nur kulturmäßig ein Schock sondern auch wettermäßig. Bangkok ist nicht nur eine sechs Millionmetropole mit sechsspurigen Straßen, wo auch noch Linksverkehr herrscht (aber mal ehrlich, Verkehrsregeln pahhh… welcher Thai kennt das schon… ja ich auch nicht) sondern hängen auch sämtliche Gerüche in der Luft und die meisten davon sind nicht wirklich angenehm. Nach einem kurzen Powernap nach der Ankunft im Narai Hotel ging es dann auch direkt weiter auf eine kleinen Markt ein paar Seitenstraßen weiter, auf dem sämtliche Köstlichkeiten angeboten wurden von Fisch der noch vor den Augen zubereitet wurde bis hin zu den ausgefallensten Obstsorten, die wie kleine flauschige Igel aussahen und dann doch nur Litschis waren. Groß zum Essen sind wir nicht gekommen, da es dann gleich weiter zum Weekendmarket ging, den uns uns ein Taxifahrer (den wir für die restlichen Tage in Bangkok adoptierten) anpries. Auf dem Markt wurden einem regelrecht die gefakte Ware hinterher geworfen. Nicht anders war es in dem MBK Center in dem wir einen Tag verbrachten. Lustigerweise waren die Verkäufer felsenfest davon überzeugt „das Original“ für umgerechnet einen Apfel und ein Ei zu verkaufen. Einen stolzen Preis muss man allerdings zahlen um bei dem schwimmenden Markt in einem kleinen Longship rumchaffiert zu werden um von diesem wackeligen Schiffchen aus aus anderen noch viel wackeligeren Schiffchen wiederum Essen, Kleider, Holzfiguren und und und kaufen zu können. Den Spaß hab ich mir natürlich nicht entgehen lassen und konnte meinen ungezügelten Hunger nicht soweit in Grenzen halten um die Finger dann von einem Cocoseis zu lassen. Wie oft ist man schon bei 38 Grad im Schatten in einem kleinen Kanal in einem Schiffchen und kann Eis kaufen? Na eben! Zwischen drin wurde ein Stopp gemacht und die Passagiere wurde animiert das Boot zu verlassen und einen buddhistischen Tempel zu besuchen, den ich nur betreten durfte mit einem Tuch übergeworfen, welches meine sexy Schultern und Dekolleté verdeckte.

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Koh Phangan

Nach einem einstündigen Flug nach Koh Samui, 3 Stunden warten auf die Fähre und einer Überfahrt bei der einem die Sonne schön in den Nacken brannte, hatten wir es dann auch schon auf die Insel geschafft. Der Abholdienst brachte uns zu unserem Strand Resort mit direktem Meerzugang vom Bungalow aus und einen WIFI, so schnell erlebt man es kaum in Deutschland. Der einzige Hacken waren die unvorhersehbaren Stromausfälle, die aber durch das preiswerte und vor allem göttliche Essen des Hotel Restaurants wieder gut gemacht wurden. Zudem bot das Hotel noch zwei große Salzwasserpools, wenn man jedoch beim Betreten nicht weiß dass es sich um Salzwasser handelt, dann ist das ein sehr langes verzogenes Gesicht. Tag 3 auf Koh Phangan war großes Abenteuer angesagt. Zwei junge Inseleinwohner fuhren mit einem Taxiboot mit uns zum Schnorcheln und brachten uns dann an den strahlendweißen Strand von Bottlebeach an dem einem das Wasser gefühlt nie weiter als bis zur Hüfte ging. Dann ging es zu einer Thaifamilie essen und mit gefüllten Bäuchern weiter zum Elefanten reiten. Ich hatte nicht nur einen sehr störrischen sondern auch besonders hungrigen Elefanten, der sich an den Rand einer Klippe stellt um an den grünsten Blätter zu kommen… mit mir oben drauf. Ich hatte natürlich keine Angst und der Pfleger war viel zu beschäftigt Fotos davon zu schießen als dass er mich gerettet hätte. Nach meiner Nahtoterfahrung kam dann auch schon die Nächste. Als wir dann kurz drauf zu einem kleinen ablegenen Wasserfall kamen und ich es mir nicht nehmen lassen konnte hinter den Männer hinterher hinaufzuklettern. Natürlich musste es soweit kommen, dass ich beim Springen von dem einen glitschigen Felsen zu einem viel glitischeren Felsen komisch abrutschte und nur durch sehr schmerzhaftes Festklammern mit den Beinen nicht einen Plumps vom ganzen Hang machte. Nach der ganzen Aktion begaben wir uns dann noch an den Königsstrand, der mir mit Abstand am Besten gefiel und vegetieren dort eine Weile bis es wieder zurück zur Anlage ging. Wie es sich so ergab, war dann natürlich auch noch Full Moon Party. Und was ist schon ein Urlaub auf Koh Phangan ohne die allseits bekannte Full Moon Party zu besuchen? Ja, ein Urlaub ohne neonfarbene T-Shirts, übermäßigem Alkohol- und Drogenkonsum, Sand in der Unterwäsche, Gekotze und Kerle, die ins Meer pissen. Also gesagt, getan. Taxi gerufen und dann während einen waghalsigen Fahrt mit 13 Leutem an Bord einmal auf die andere Seite der Insel gefahren. Keine drei Stunden hat es gedauert und schon lag ich wieder in meinem behütetem Bungalow-Bettchen. Die restlichen Tage wurden mit Faullänzen am Strand und am Pool verbracht.

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Koh Samui

Neues Anwesen. Neues Glück. Nur leider nicht mit dem Wetter. Von den vier Tagen auf Koh Samui regnete es leider zwei davon lauwarmes Wasser und kaum hörte es auf war die Luftfeuchtigkeit unerträglich und übernahm buchstäblich für einen das Schwitzen. Abends begaben wir uns zwei mal nach Fisherman´s Villiage, einem kleinen Stadtteil am Strand mit vielen winzigen Lädchen und Restaurants, wo einen die Kellner versuchen ins Lokal zu locken. An einem der sonnigeren Tage liehen wir uns Jetskis aus und stellten unsere Rennfahrerkünste unter  Beweis und gönnten uns einen „leicht“ scharfen Papayasalat, den zwei Frauen aus einem kleinen Ruderboot am Strand verkauft. Er war zweifellos lecker, aber trieb mir (Deutschekartoffel) Tränen in die Augen. Abschließend verbrachten wir einen Tag mit zwei Thais und einem älteren britischen Ehepaar auf einem Fischerboot und versuchten unser Glück beim Angeln. Doch leider war uns das nicht vergönnt und wir mussten uns mit einer Massage hinweg trösten, die uns vom Hotel geschenkt wurde. Wir Armen!

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Bangkok

Der finale Tag wurde dann nochmal mit einer ausgewogenen Shoppingtour im MBK Center verbracht. Nachdem wir so angetan waren von den von den „100ig orginalen“ Handtaschen, Schuhen und… Und schon war der Urlaub vorbei!

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10 Gedanken zu “Adventure Time

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